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Trafotürme in und um Langendorf
Zur Gemeinde Langendorf gehören auch die Dörfer Brandleben, Grippel, Kacherien, Kaltenhof, Laase und Pretzetze:
Die Trafostation Laase
Fotos: Pit Fischer, 2011
Dieser schöne alte Backsteinturm steht in Laase auf dem Dorfplatz. Er wird heute als "Station A906282 Laase" vom Atomkonzern
e-on/Avacon zur Umspannung genutzt.
Das Dorf Laase liegt am Westufer der Elbe. Im Jahre 2008 führte der Anbau von gentechnisch verändertem Mais des
Gentechnikkonzerns Monsanto zu starken Protesten. Die Straße durch den Ort ist regelmäßig einer der Schauplätze des
Massenwiderstands gegen die radioaktiven Castor-Transporte zum nahe gelegenen Atommülllager
Gorleben.
Zu diesem Anlass spielt sich immer wieder das gleiche Horrorszenario ab: Es kommen zehntausende nicht eingeladene, grün
gekleidete "Besucher", kommen mit Wasserwerfern, Panzerwagen, Stacheldraht - Besatzer im Auftrag der Atomindustrie
überfallen den Landkreis Lüchow-Dannenberg. Die Bauern mit ihren Treckern, jung und alt aus
den Dörfern und Städten stellen sich ihnen entgegen. Dann ist wieder "CASTOR-Zeit" im
Wendland - die fünfte Jahreszeit, die traditionell vor Weihnachen stattfindet, wie sich das für eine christliche
Landes- und Bundesregierung gehört. Die Bauarbeiten am Atommüllendlager
Gorleben werden unvermindert vorangetrieben, nach wie vor unter der beschönigenden Bezeichnung "wissenschaftliches
Erkundungsbergwerk". Von einem deutschen Atomausstieg kann auch nach Tschernobyl und Fukushima keine Rede sein.
Die gepanzerten und bewaffneten Truppen der Atom-Mafia werden also auch weiterhin die Wendlanddörfer heimsuchen.
© Copyright für die Bilder
bei den Fotografen und Fotografinnen
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Stand: 5. Januar 2012
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