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Aus christlichem Glauben für Menschenwürde und Freiheit (Reinhold Frank, Widerstandskämpfer aus Bachhaupten)
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Trafohäusle in und um Ostrach

Zur Gemeinde Ostrach gehören u.a. auch die Dörfer und Weiler Burgweiler, Habsthal, Jettkofen, Kalkreute, Laubbach, Lausheim, Levertsweiler, Magenbuch, Mettenbuch, Spöck, Tafertsweiler, Waldbeuren und Weithart.

Schaltstation Ostrach 2 Schaltstation Ostrach 1 Schaltstation Ostrach 3
Die Schaltstation Ostrach OSTRH-E-UST-026
Fotos: Richard Molke, 2011
Bis auf diese imposante Schaltstation ist der Kernort Ostrach arm an Trafotürmen, jedoch finden sich in den Teilorten (siehe unten) höchst interessante Bauwerke. Netzbetreiber ist die EnBW.
Ostrach liegt zwischen Donau und Bodensee, Sigmaringen und Ravensburg, Bad Saulgau und Pfullendorf am gleichnamigen Bach, der hier durch eine Engstelle zwischen zwei Moränenrücken - wie dem Wagenhart im Osten - des Rheingletschers aus der letzten Eiszeit hindurch fließt und das Burgweiler-Pfrunger Ried zur Donau hin entwässert. Die Landschaft ist hügelig und waldreich. Durch Kiesabbau in zwei Kieswerken sind Baggerseen nördlich und südlich des Ortsteils Jettkofen entstanden.
Ostrach ist die einzige Gemeinde in Baden-Württemberg, die ehemals selbständige Gemeinden aus allen drei Landesteilen (Baden, Württemberg und Hohenzollern) in sich vereint, daher wird sie auch "Dreiländer-Gemeinde" genannt. Von der wechselvollen Geschichte zeugt das Ostracher Grenzsteinmuseum.

 
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Die Umspannstation Habsthal Kloster
Fotos: Pit Fischer, 21. Oktober 2011
Dieser Trafoturm der ehemaligen Energie-Versorgung Schwaben AG (heute EnBW) versorgt das Benediktinerinnenkloster Unserer Lieben Frau Habsthal mit Strom. Das Kloster ist ein wenig bekanntes barockes Kleinod in Oberschwaben. Der Ostracher Ortsteil Habsthal liegt an der Kreisstraße 8240 zwischen Rosna und Lausheim, die Turmstation steht direkt oberhalb des Klosters am Ortsausgang Richtung Levertsweiler.
 
Umspannstation Burgweiler Rathaus 5 Umspannstation Burgweiler Rathaus 3 Umspannstation Burgweiler Rathaus 4 Umspannstation Burgweiler Rathaus 2 Umspannstation Burgweiler Rathaus 1
Die Umspannstation Burgweiler Rathaus
Fotos: Richard Molke, 2011
Wir befinden uns 4,5 Kilometer südwestlich von Ostrach im Landkreis Sigmaringen und treffen auf den Ostracher Ortsteil Burgweiler, am Rande des malerischen Naturschutzgebietes Pfrunger-Burgweiler Ried - nach dem Federsee das zweitgrößte zusammenhängende Moorgebiet Südwestdeutschlands. Wer sich an diesem Trafohäuschen in der Zehntstraße 7 sattgesehen hat (Netzbetreiber ist die EnBW), dem sei ein Spaziergang oder eine Radtour durch die moorige Riedlandschaft unbedingt angeraten. Eine einzigartige Landschaft, eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt erwarten den Besucher und die Besucherin dort.
 
Umspannstation Burgweiler Mettenbuch 5 Umspannstation Burgweiler Mettenbuch 2 Umspannstation Burgweiler Mettenbuch 6 Umspannstation Burgweiler Mettenbuch 4 Umspannstation Burgweiler Mettenbuch 3 Umspannstation Burgweiler Mettenbuch 1
Die Umspannstation Burgweiler Mettenbuch
Fotos: Richard Molke, 2011
Dieses Trafohäusle liegt, wiewohl es die Bezeichnung "Burgweiler Mettenbuch" trägt, weit außerhalb des Dorfes Burgweiler, ja sogar noch außerhalb Waldbeurens. Mettenbuch ist Ortsteil von Burgweiler, Burgweiler ist Ortsteil von Ostrach. Das linke Foto zeigt den Turm aus Richtung Waldbeuren. Er erfreut neben der wunderschönen landschaftlichen Lage durch ein hübsches Ziegeldach und außergewöhnlich schöne Isolatoren und Kabelführung. Wir erreichen diese Umspannstation aus Richtung Pfullendorf, indem wir zunächst die Landesstraße 194 Richtung Ostrach/Bad Saulgau nehmen, bald aber schon nach rechts Richtung Wilhelmsdorf/Waldbeuren auf die K8272 abbiegen und dann der Straße folgend die stillgelegte Bahnlinie überqueren. Nach kurzer Fahrt sehen wir den Turm auf der rechten Straßenseite, an der nicht ausgeschilderten Abzweigung nach Ochsenbach.
 
Trafostation Spoeck 2 Trafostation Spoeck 3 Trafostation Spoeck 4 Trafostation Spoeck 1
Die Trafostation Spöck
Fotos: Richard Molke, 2011
Die intakte Umspannstation Spöck befindet sich am Alten Schulweg Nr. 4 in einem Obstgarten des Dörfchens Spöck (Teilort der Gemeinde Ostrach, Landkreis Sigmaringen). Spöck ist nicht weit entfernt vom Pfrunger-Burgweiler Ried. Der riedige Charakter der Landschaft zeigt sich auch in der Herkunft des Ortsnamens:
"Mit Spöck bezeichnete man in früher Zeit einen aus Reisig oder Knüppeln gebauten Weg zur Überquerung eines feuchten Tales (Knüppelweg). Spöck ist eine Fortentwicklung des mittelhochdeutschen Wortes specke, aus spakja (spekia), ein Sammelname zu althochdeutsch spacho "Rute, Zweig, Holzscheit")." (zitiert aus Wikipedia)
Als Netzbetreiber ist die EVS ausgewiesen. Da diese jedoch 1997 mit dem Baden-Werk zur EnBW fusionierte, ist heute vermutlich die EnBW für diesen Turm zuständig.

 
Umspannstation Kalkreute 2 Umspannstation Kalkreute 5 Umspannstation Kalkreute 3 Umspannstation Kalkreute 4 Umspannstation Kalkreute 1
Die Umspannstation Kalkreute Ort und die Netzstation Kalkreute Brunnenstrasse:
Zwei Welten treffen aufeinander

Fotos: Richard Molke, 2011
Wiederum ein Beispiel für das (noch?) Nebeneinander eines alten Trafoturms und einer modernen, kastenförmigen Netzstation, von jung und alt, von Tradition und Innovation, von Yin und Yang, usw. Zwischen Brunnenstraße 12 und Kapelle im kleinen oberschwäbischen Nest Kalkreute liegt dieses Trafohäuschen "Umspannstation Kalkreute Ort". Kalkreute, Teilort von Kalkreute-Spöck und Ortsteil von Ostrach (südlicher Landkreis Sigmaringen), befindet sich zwischen Pfullendorf, Magenbuch, Ostrach und Spöck.
Auf dem zweiten Foto von rechts ist bereits die neue Netzstation zu sehen, mit dem neuen Namen "Kalkreute Brunnenstrasse". Netzbetreiber des Trafoturms war die Energie-Versorgung Schwaben (EVS). Die neue Netzstation wird von der EnBW betrieben. Am Turm hängen allerhand für den Fotografen undurchschaubare Kabel. Wird er bald zugunsten des neuen Transformators stillgelegt werden?


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Stand: 16. März 2012
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