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Landkreis Ravensburg
Trafotürme in und um Isny
Trafostation Isny Spitalhof
Photo von Richard Molke, 2008
An diesem Trafo überzeugt die Nachbarschaft der schönen Bäume, ansonsten: solide und
bodenständig.
Der Knollenhof-Trafo bei Isny
Photo von Richard Molke, 2008
Hier prallen optisch zwei Welten aufeinander: alt und neu, klein und groß, ying und yang etc.
Wie bescheiden das Trafohäusle anzusehen ist, ein stilles Zeugnis einer Zeit, in der Energie noch aus Wasserkraft
gewonnen wurde, während der Hochspannungsmast protzig der Elektromafia mitsamt ihrem Atomgrößenwahn
und Dreckschleuderkraftwerken ein wahrlich zweifelhaftes Denkmal setzt.
Umspannstation Sommersbach
Photo von Richard Molke, 2008
Malerisch gelegen an den Gestaden der Unteren Argen liefert dieser schlichte
Trafo den Beweis, daß es auch im Allgäu gelungen ist, zwiebeldachlose Trofohäuschen
herzustellen, ohne die ästhetische Harmonie zu gefährden.
Die Trafos zu Eisenbach
Photos von Richard Molke, 2008
Am schönen Flüßchen Eschach gelegen, der Wirkungsstätte der weltberühmten
Glasmacher (wer kennt ihn nicht, den Glasmacherweg), hat Eisenbach gleich zwei dekorative
Trafohäuschen vorzuweisen. Von oben grüßen Adelegg und Schwarzer Grat
(höchster Berg Württembergs!) hinunter ins grüne Tal.
Die Kreisgrenze zwischen Landkreis Oberallgäu und Landkreis Ravensburg sowie die Landesgrenze zwischen
Bayern und Baden-Württemberg verläuft mitten durch den Ort.
Der Trafoturm von Großholzleute
Photo von Richard Molke, 2008
Ein beachtenswertes Stromhäuschen im schönen Allgäudorf Großholzleute.
Umspannstation Hedrazhofen
Photos von Richard Molke, 2008
Auf saftiger Wiese fußend ragt der Turm empor in den unvergleichlich blauen Allgäuer Himmel (natürlich nur
wenn's grad mal nicht regnet).
Hedrazhofen liegt bei Beuren, in der Nähe des Badsees.
Trafostation am Badsee
Photos von Richard Molke, 2008
Das rechte Bild zeigt, wie der Strom abtransportiert wird. Wo er wohl hin geht?
Läßt er auf einer Stereoanlage schöne Musik erklingen? Wird er
auf einem Herd Kässpatzen zum Brutzeln bringen oder in einem Kühlschrank das hervorragende
Isnyer oder
Leutkircher Bier temperieren?
Trafohäusle in Beuren am Badsee ;-)
Photo von Richard Molke, 2008
Dieses scheint etwas kurz geraten zu sein. Auch fehlen die ansonsten für Trafos
typischen elektrischen Drähte. Hat aber irgendwie auch seinen Reiz.
Vielleicht wächst es ja noch.
Anmerkung der Redaktion:
Die geneigte Leserin/der geneigte Leser haben es sicher schon gemerkt: dies ist gar kein Trafohäuschen.
Einer Leserzuschrift aus dem Jahr 2012 entnehmen wir folgende Informationen:
"Es ist eine ehemalige Verstärkerstation der Telekom, die zur Verstärkung der Leitungsdämpfung des Kabels von
Ravensburg via München benötigt wurde. Etwa 1997 ist diese Verstärkerstelle aufgelöst worden und das kleine
Gebäude an private Besitzer übergegangen. Es dient bis jetzt als Abstellraum."
Sie werden auf unseren Seiten bei geduldiger Suche noch mehr solche nicht ganz ernst gemeinten Beiträge aus der Frühzeit
der Trafographie finden, die im Laufe der Jahre eine Entwicklung vom Kuriositätenkabinett hin zur ernsthaften Dokumentation
erfahren hat. Mehr dazu im Kapitel
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Stand: 9. Februar 2012
Carpe diem
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